Arbeitskreis Ortsheimatpflege Benniehausen

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Die Negenborn-Quelle

Der Name bedeutet „neun Quellen“ . Negen = neun und Born  = Quelle. Vermutlich waren es einmal neun Quellen, die am Fuße des Steilhanges hervorsprudelten. Die Sage berichtet von einer Ente, die in den Burgbrunnen auf den Gleichen gefallen war und nach 9 Tagen hier wieder das Licht der Welt erblickte. Die eingefasste Quelle hat eine Leistung von 15-20.000 Liter pro Stunde. Nach dem 2. Weltkrieg gab es ernsthafte Überlegungen den Negenborn zur Wasserversorgung von Benniehausen zu nutzen. Wegen des sehr hohen Kalkgehaltes  wurde der Plan  jedoch verworfen.

Die Negenborn-Quelle liegt am Südrande des Gartetales südöstlich gegenüber Waterloo, ca. 500 m östlich Benniehausen. Sie entspringt dem östlich des Leinetales sich erstreckenden, ausgedehnten Buntsandsteingebiet, das hier vom Gartetal eingeschnitten ist, unmittelbar am Fuße eines ca. 30 m höheren, tlw. bewaldeten Randhügels, an dessen Nordhang die Rotsandsteinfelsen frei sichtbar sind. - Die Quelle selbst ist bereits seit langer Zeit mit großen rustikalen Sandsteinquadern auf 3 Seiten gefaßt; der so gebildete Quellschacht mißt ca. 1 x 1,5 m, die Mauern sind 0,5 - 0,8 m hoch u. stark bemoost. Die ca. 25 cm breite Abflußrinne der stark schüttenden Quelle wird von 2 blockartigen Trittsteinen flankiert,das Wasser fließt dann über einen etwa 50 m langen Graben durch sumpfige Wiesen in die Garte. Im Quellbecken mit ca. 20 cm Wassertiefe wächst Aufrechte Berle. 


(Quelle Text: Landesmuseum Hannover & Niedersächsischer Heimatbund e.V.)